Dessau 2008


 

Wie von unserem fachkundigen Führer zu erfahren war, liegen dort ca. 0,5km Akten, welche zu etwa drei Vierteln erschlossen sind. Darunter befinden sich neben einigen sehr alten Urkunden (die älteste ist aus dem Jahre 1440) unter anderem Akten des anhaltinischen Konsistoriums des 19. und 20. Jahrhunderts, Synodalakten und die Archive der Superintendenturen Dessau, Köthen und Bernburg (die von Zerbst kommen demnächst hinzu).

Von besonderem Interesse für uns Familienforscher sind allerdings „Schmankerln“ wie das von Hermann Graf verfasste „Anhaltinische Pfarrerbuch“, die sogenannte „Vierthaler Kartei“ (nach dem Autor Ernst Vierthaler benannte Karteikartensammlung, welche die in alphabetischer Reihenfolge abgeschriebenen Kirchenbücher von Dessau, Köthen und Zerbst enthält), sowie die ebenfalls nach dem Autor benannte „Fredenhagen- Kartei“ (diese enthält Zeitungsabschnitte mit Taufen, Heiraten u.ä.).

 

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