|
Wie von unserem fachkundigen Führer zu erfahren war, liegen dort ca.
0,5km Akten, welche zu etwa drei Vierteln erschlossen sind. Darunter
befinden sich neben einigen sehr alten Urkunden (die älteste ist aus
dem Jahre 1440) unter anderem Akten des anhaltinischen Konsistoriums
des 19. und 20. Jahrhunderts, Synodalakten und die Archive der
Superintendenturen Dessau, Köthen und Bernburg (die von Zerbst kommen
demnächst hinzu). |
|
Von besonderem Interesse für uns Familienforscher sind allerdings
„Schmankerln“ wie das von Hermann Graf verfasste „Anhaltinische
Pfarrerbuch“, die sogenannte „Vierthaler Kartei“ (nach
dem Autor Ernst Vierthaler benannte Karteikartensammlung, welche die
in alphabetischer Reihenfolge abgeschriebenen Kirchenbücher von
Dessau, Köthen und Zerbst enthält), sowie die ebenfalls nach dem Autor
benannte „Fredenhagen- Kartei“ (diese enthält Zeitungsabschnitte mit
Taufen, Heiraten u.ä.). |