... Erfurt 2009


 

In Erfurt erwarteten uns vom 03.04. - 05.04.2009 lehrreiche und schöne Tage. Unsere Pension "Zur Eintracht" in Obernissa, gleich in der Nähe von Erfurt, zeigte sich im allerschönsten Sonnenschein, welcher uns auch an den nächsten Tagen nicht verlassen sollte. Aus allen Himmelsrichtungen von Deutschland fuhren die Teilnehmer, welche da waren: Hans Dieter Schneider, Marco Fischer, Frank Fuchs, Carolin Hettner, Fritz Hopfgarten, Marion Milkau, Bernhard Reichel  und Cornelia Thielicke, so wie die Familien Tine und Mirko Bauer, Walburga und Hans-Dieter Förste, Andrea und Andrè Harnisch, Heidrun und Wilfried Hartmann, so wie Birgit und Bernhard Plöger heran.

 
 

Gleich am Nachmittag ging es dann los. Zuerst stand ein Besuch im Stadtarchiv auf dem Programm. Dort wurden wir von der Mitarbeiterin Frau Astrid Rose in die Erfurter Geschichte eingeweiht. Die Geschichte des Ortes "Erphesfurt" ist in schriftlichen Quellen seit 742 nachweisbar. Im 13. Jh. hatte zwar die Stadt eine Einrichtung besessen, welche der Aufbewahrung von Urkunden diente, doch erst aus dem 15. Jh. stammt der älteste schriftliche Nachweis eines Archives.
Das heutige Archiv umfasst einen Bestand von 4km laufender Akten. So reichen die vorhandenen Bürgerbücher, mit Lücken, bis in das 14. und die Ratsherrenbücher bis in das 15. Jh zurück. Weiterhin existieren Hypotheken und Copialbücher. Eine wichtige Quelle für die Familienforscher sind die Innungs- und Zunftlisten, die Hausbücher, Kaufverträge und Einwohnermeldelisten, letztere ab ca. 1830. Otto Rollert, ehemaliger Erfurter Stadtchronist, schenkte 1959 der Stadt sein Lebenswerk, eine Einwohner- und Häuserchronik. Über 25 Jahre hat er daran gearbeitet, dieses Werk umfasst 13 Bände. Doch noch weitere Schätze, wie die älteste Urkunde aus dem Jahre 1144 und das Siegel des sogenannten Judeneides liegen im Archiv sicher verwahrt. Beeindruckend war der Zustand des Originales, man hätte denken können es ist eine wiederhergestellte Kopie.

 

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