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Das älteste Bauwerk auf dem Petersberg ist die
Peterskirche, mit deren Bau im Jahre 1103
begonnen wurde. 1147 wurde die Kirche als romanische dreischiffige
Pfeilerbasilika geweiht
und bis zur Säkularisierung 1803 als Klosterkirche des
Benediktinerklosters St. Peter und Paul
genutzt. 1813 zerstörten Artilleriegeschosse weite Teile der
Klosteranbauten und wenig später
wurde sie unter den Preußen dauerhaft zu einem Magazin umgebaut.
Heutzutage findet die
Peterskirche als Kunstausstellungsraum Verwendung.
Kaiser Friedrich I. Babarossa hielt hier fünf Reichstage ab; 1181
unterwarf sich Heinrich der
Löwe, dem Kaiser Babarossa auf dem Petersberg. |
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Die Zitadelle, auch Festung Petersberg genannt, ist
eine ursprünglich kurmainzische, später
preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts. Sie gilt als
eine der größten und
besterhaltenen ihrer Art in ganz Europa und wurde 1665 auf Befehl des
kurmainzischen
Kurfürsten und Erzbischofs Johann Philipp von Schönborn als Zwingburg
gegen die Stadt im
neuitalienischen Stil errichtet. Im weiteren Verlauf sollte sie als
nördlichste Festung das
Kurfürstentum vor Angriffen der protestantischen Mächte schützen. Der
Festungskern
erstreckt sich über eine Fläche von ca. 12 ha und besitzt einen
unregelmäßigen, sternförmigen
Grundriss und setzt sich aus acht Bastionen Martin, Gabriel, Michael,
Johann, Franz, Philipp,
Leonhard und Kilian, zusammen. Die Mauern besitzen eine Länge von ca.
2 km bei einer
Höhe zwischen 8 und 23 m und sind im 4 bis 6,5 m dicken Fußbereich von
Konterminen,
auch „Horchgänge“ genannt, durchzogen. |