Grimma vom 8. April 2005 - 10. April 2005


 

Nach einem Vortrag über das Haus, in dem heute der Internationale Seume-Verein ARETHUSA e.V. seinen Sitz hat, dass auf und ab der Göschendruckerei und über J.G. SEUMEs bewegende Lebensgeschichte, erhielten wir Gelegenheit nach traditioneller Art Papier zu schöpfen.

Während das Papier trocknete, versuchten wir mit einem echten Gänsekiel und Tinte einen kleinen Brief zu schreiben.

Als wir so mit der Feder übers Papier kratzten, konnten wir doch im nach hinein einiges Verständnis für manche kaum lesbaren Zeilen und Tintenkleckse in den Kirchenbüchern aufbringen. Niemand von uns dachte auch nur im Traum daran, die Schreiber vergangener Jahrhundert zu kritisieren.

Eine anschließende Versiegelung mit Siegellack, die sich als gar nicht so einfach herausstellte, machte unser Schreiben schließlich perfekt.

 

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