Halle 2007


Anschließend fuhren wir im Nieselregen unter einer, ganz Halle durchquerenden Hochstraße, zu den  Franckeschen Stiftungen. Das repräsentative „Waisenhaus“ wurde zur Zeit beherrscht vom Personenschutz des früheren FDP-Vorsitzenden, der anlässlich seines 80sten dort empfangen wurde. Die Genealogen-Gruppe dagegen stieg zum Auslug hoch, um Halle bei Regen auf sich wirken zu lassen.

  Und weiter ging es zur anschließenden „Schulstadt“ aus mehrstöckigen Gebäuden, darunter der mit 114 Metern längste Fachwerkbau Europas: Unterrichtsräume und Internate, die Ende des 17. Jh. für Armen-, Latein-, Mädchen- und Lehrerschulen errichtet wurden – damals die fortschrittlichste Bildungsstätte der Welt. Darüber informierte Archivar Jürgen Gröschl, als er die unter Francke angelegte Bibliothek und das Archiv voller alter Urkunden zeigte. In einer der Bibliotheksräume hat der älteste deutsche Kulissenmagazinsaal alle Zeiten überdauert. Heute beherbergen die Gebäude u.a. eine Musikschule, die sich auch akustisch bemerkbar machte.
Doch nicht nur die Musik, sondern auch unsere Mägen machten sich bemerkbar. Ein Besuch der Gaststätte "Wenzel Prager Bierstuben" brachte dies mit leckeren Essen Abhilfe. Ein anschließend gemütliches Beisammensein ließ den Abend ausklingen.

 

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