|
Anschließend fuhren wir im Nieselregen unter
einer, ganz Halle durchquerenden Hochstraße, zu den
Franckeschen Stiftungen. Das repräsentative „Waisenhaus“ wurde zur Zeit beherrscht vom
Personenschutz des früheren FDP-Vorsitzenden, der anlässlich seines
80sten dort empfangen wurde. Die Genealogen-Gruppe dagegen stieg zum Auslug hoch, um Halle bei Regen auf sich wirken zu lassen. |
|
Und weiter ging es zur anschließenden „Schulstadt“ aus mehrstöckigen
Gebäuden, darunter der mit 114 Metern längste Fachwerkbau Europas:
Unterrichtsräume und Internate, die Ende des 17. Jh. für Armen-,
Latein-, Mädchen- und Lehrerschulen errichtet wurden – damals die
fortschrittlichste Bildungsstätte der Welt. Darüber informierte
Archivar Jürgen Gröschl, als er die unter
Francke angelegte Bibliothek
und das Archiv voller alter Urkunden zeigte. In einer der
Bibliotheksräume hat der älteste deutsche Kulissenmagazinsaal alle
Zeiten überdauert. Heute beherbergen die Gebäude u.a. eine
Musikschule, die sich auch akustisch bemerkbar machte.
Doch nicht nur die Musik, sondern auch unsere Mägen machten sich
bemerkbar. Ein Besuch der Gaststätte "Wenzel Prager Bierstuben"
brachte dies mit leckeren Essen Abhilfe. Ein anschließend gemütliches
Beisammensein ließ den Abend ausklingen. |