Leipzig 2006


 

Einige Bände waren schon fertig restauriert, bei Anderen fehlte noch der farbige Deckel. Der ja bekanntlich bei den Inselbüchern immer ein besonderes Muster hatte. Vielen Büchern hat man ihr hohes Alter angesehen. So wurde uns z.B. ein Buch gezeigt, wo der Holzdeckel total von Würmern durchfressen war.
Wir sahen alte Chorbücher, wo die Seiten durch Wasserschaden zusammen klebten. Hier konnte man sich schlecht vorstellen sie wieder in einem lesbaren Zustand zu bringen.

Doch man zeigte uns auch hier, wie solche verklebten Seiten getrennt wurden. In einem anderen alten Buch waren Barbaren am Werk, sie schnitten kunstvoll geschriebene Texte heraus. Die Chefrestauratorin, hat uns anhand dieser und anderer Bücher gezeigt, welche Mittel, sei es das Ergänzen der Fehlstelle, das Befestigen vom losen Einband oder die Festigung bzw. Neuherstellung von Holzbuchdeckeln, Restauratoren einsetzen, damit geschundene Bücher wieder in einem Zustand versetzt werden können, in dem es eine Freude ist, diese zu betrachten.


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